In der großzügig geschnittenen Anlage des Württemberger Schlosses befindet sich der Arbeitsbereich des Hohen Rates und die Zaphikel von Waldenburg Kaserne der Württemberger Armee
Erfahrene Soldaten nehmen hier die Bewerbungen von Interessenten entgegen und beantworten auch erste Fragen, um einen guten Start in das Militärleben zu ermöglichen.
Countrydragon betrat Stuttgart, durch die mächtigen Stadttore, und wurde überwältigt von den Gerüchen des Marktes, wie hypnotisiert strebte er auf diesen zu, nahm eine Pastete zu sich, und genoss den Sonnenschein, und ging schließlich zum Schloss. Gerade noch rechtzeitig schlüpfte er durch die mächtigen Tore, vorbei an den wachen und betrat den Militärflügel. Er hetzte durch die Korridoren, erblickte an einer markanten Wegkreuzung, einen Mann und eine Frau, welche im regen Gespräch miteinander waren. Als er vor die Eichenholztür des Büros trat, nahm er sich ein Pergament vom Stapel und füllte es aus.
Name: Countrydragon Geburtsdatum: nicht genau bekannt Wohnort: Heidelberg, aber wohl bald Reutlingen Beruf/ Felder: -/- Mitgliedschaften in Verbänden, Orden, usw.: - Vorhandene militärische Erfahrung: keine, außer einigen Räubern, aber das zählt nicht nehme ich an Vorstrafen: - Level:2 bald 3
Als er sich zum gehen wandte, erkannte er den Mann: es war Hermeric, sein alter Freund aus Kindertagen, welche bis zur Vernichtung ihres Dorfes, viel zusammen gemacht hatten. Eigentlich wollte er nicht stören, doch er konnte die Gefühle nicht unterdrücken. Er ging von hinten auf Hermeric zu, und tippte ihm auf die Schulter...
Auf Hermerics Frage muss Linnet nachdenken. "Linz? Hm ... auf dem Marsch Richtung Steiermark und Celje im letzten Jahr - oder war es vor zwei Jahren? - sind wir an Linz vorbeimarsciert. glaube ich. Die Wirtshaeuser werden sicherlich voll von verstaubten und verschwitzten Soldaten gewesen sein, als wir nahe Linz lagerten. Aber sonst habe ich Linz noch nie besucht. Wenn wir uns zu der Zeit ueber den Weg gelaufen sind, so muss ich gestehen, dass ich mich nicht mehr an euch erinnern kann."
Waehrend sie noch mit Hermeric redet, kommt leise eine weitere Person heran, ebenfalls mit einem Pergament in der Hand. Linnet bemuehte sich, ihr Grinsen zu unterdruecken, um Hermeric nicht zu frueh zu warnen, als der junge Mann ihrem Gespraechspartner auf die Schulter klopft.
Ich kam vor einem Jahr, dorthin um..., weiter kommt Hermeric nicht. Als er das Tippen auf der Schulter spürt, dreht er sich ruckartig rum. Was glauben sie eigentlich we... Nein das kann nicht sein. Das bist du doch nicht? Oder doch ? Countrydragon bist du's? Er weiß das er es ist, schließt ihn in die Arme. Solange haben wir uns nicht gesehen, und jetzt hier? Du willst auch zur Armee? Er blickt auf das Pergament. Wenn wir Glück haben, kommen wir vielleicht in die gleiche Einheit. Es freut, mich das es dir gut geht. Wartest du kurz, wir haben uns so viel zu erzählen. Doch entschuldige mich kurz, die Dame hier erwartet noch eine Geschichte. Wie ich bereits sagte war ich in Linz um den Stadtherren vorzuspielen, und ich meine euch am Stadtrand gesehen zuhaben, in einem Streit mit einem Soldaten. Wart ihr das?
Der Spielmann fasst sich schnell, als er von hinten beruehrt wird. Schmunzelnd beobachtet Linnet die zwei Bewerber; dabei denkt sie ueber die Frage nach.
"Am Stadtrand? Hm ..." Langsam daemmert etwas. "So ein grober Kerl, noch schmuddeliger als der Rest von uns. Ich hatte noch Speck und Hartkaese, wofuer ist man schliesslich Baeuerin? Genau weiss ich nicht mehr, aber ich erinnere mich, dass ich ihm zeigen musste, wo er ein paar weiche, schmerzempfindliche Teile hat. Der wollte einfach nicht verstehen, dass das mein Speck und Kaese waren ... und das war in Linz?" Auseinandersetzungen gibt es in Heerlagern immer mal wieder, da durfte man nicht zimperlich sein. Aber ob das in Linz, in Wien oder in Augsburg passiert war, kann Linnet beim besten Willen nicht mehr sagen.
Nach ihrer Antwort wendet sie sich an den naechsten Bewerber. Dass derjenige countrydragon heisst, hat sie gerade mitbekommen. So streckt sie ihre Hand auch nach diesem Pergament. "Werter Countrydragon, Ihr erlaubt doch, dass ich auch Euren Bewerbungsbogen einsammel?"
Ja wertes Fräulein das müsst ihr gewesen sein. Soweit ich mich erinnere sah ich noch ein Knie in die Kronjuwelen des Grobian versinken, dann hörte ich ein Schmerzensschrei, antwortet Hermeric. Aber ich hoffe ich stehle euch keine Zeit?
Friis / Aegir 29.07.1442 Rottweil Müller/ Zwei Weizenfelder Gendaführer der Stadt Rottweil Geringe. Ein Jahr Tätigkeit als Söldner. Keine Grundlagen in der Universität
Vorstrafen: Verfahren wegen Störung des Öffentlichen Friedens vom 1462-02-06 Ankläger : Provinz Serenissima Repubblica di Venezia Der Richter der Provinz: Cesare. Der Regent: Mikelius Urteilsspruch : Schuldig Urteil : 4 Tagen stattfinden
Verfahren wegen Hochverrat vom 1462-02-05 Ankläger : Provinz Serenissima Repubblica di Venezia Der Richter der Provinz: Nemesia Der Regent: Oriente Urteilsspruch : Schuldig Urteil : 6 Tagen stattfinden
Level: V
Die Vorstrafen werfen natürlich kein gutes Licht auf mich. Allerdings habe ich die Prozesse auch ignoriert und nahm an ihnen damals nicht Teil. Desweiteren war dies auch in Italien und ist schon sehr lange her. Ich lebe schon eine ganze Weile in Rottweil und bin ein ehrlicher Bürger. Meine Arbeit als Gendaführer mache ich gut und die Bürgermeisterin Slaufa der Stadt oder Cal werden sich sicher für mich verbürgen.
Jerik stolpert in die Bewerberstube. Er bewundert die vielen Wollmäuse, bevor er etwas sagt. Guten Tag, Jerik meine Name. Ich wollte mich hiermit für die Armee bewerben.Er legt sein Bewerberbogen auf den Tisch.
Jerik räuspert sich. Ich möchte darum bitten, das ich meine Ausbildung erst im Lenzing 1464 beginnen darf. Grund hierfür ist, das ich vorher noch ein Feld anschaffen möchte, um das elendige Landstreicherdasein zu beenden. Außerdem habe ich vorher noch einige Aufgaben zu meiner persönlichen Weiterentwicklung zu beenden ((Anforderungen für Level IV erfüllen))
Ich hoffe trotzdem das ich Ihre Anforderungen erfülle. Jerik grüßt halbmilitärisch, sieht dabei ein bisschen albern aus, und tritt ab.
Linnet ignoriert die Wortführerin, immerhin ist die Armee nicht deren Zuständigkeit. "Werter Aegir, entschuldigt, daß ich mich inletzter Zeit nicht bei Euch gemeldet habe. Leider haben wir noch immer keine weiteren Rekruten. Ich werde mit dem Armeeführer sprechen, ob wir für Euch einen extra Lehrgang durchführen, denn auch mir schmeckt diese Warterei so gar nicht." Mit einem Blick auf die Wortführerin setzt sie hinzu "Der Hauptmann wird euch allerdings ebensowenig weiterhelfen können, wie die anderen Ratsmitglieder. Anwerbung und Ausbildung gehören nicht zu den Kompetenzen des Rates"